Trennung und Wiederverbindung mit der Natur – Das Kalenderblatt Juli 2024

Es gibt in der jüngeren Vergangenheit zum Glück auch in der Philosophie Ansätze, die sich mit der Wiederverbindung des Menschen mit der Natur beschäftigen.
Zu den bedeutendsten Vertretern dieses neuen (alten?) „fühlenden Denkens“ (oder „denkenden Fühlens“?) gehört zweifellos der US-amerikanische Anthropologe und Philosoph David Abram.

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Lughnasadh – Zeit der Ernte

Lughnasadh oder Lammas ist das traditionelle Ernte- oder Schnitterfest unserer alteuropäischen Ahnen, in diesem Fall der Kelten. Am Erntefest begehen wir auf der äußeren Ebene das Geschenk der Fülle, das Mutter Natur uns mit all den Früchten, dem Korn und all den Gaben, die sie uns schenkt, zukommen lässt.

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Der Garten als Ort des Daheimseins

Die tiefe menschliche Sehnsucht nach einer Heimat und einem Zuhause ist eins der wichtigsten, wenn nicht das zentrale Triebmotiv menschlichen Handelns. Wenn wir an die Ursprünge der Menschheit, die alt- und jungsteinzeitlichen Epochen gehen, so sehen wir den Wald, den Waldgarten als unsere Urheimat.
Nicht umsonst ist das Paradies, nach dem wir bewußt oder unbewußt streben, geschichtlich und mythologisch mit dem Garten, dem Garten Eden, gleichgesetzt.

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Olga oder: von der deutschen Großtuerei (Trilogie der Vertreibung III)

Was Olga wohl dazu sagen würde, habe ich in den letzten Tagen oft gedacht. Das mag merkwürdig klingen, denn Olga ist eine Romanfigur, keine reale Person. Aber die Romanfigur Olga, eine großartige und wundervolle Figur, entworfen von Bernhard Schlink, verkörpert Eigenschaften, die ich in dieser Welt gerade in diesen Tagen sehnlichst vermisse: Bescheidenheit, Liebe, Hingabe, Freundlichkeit, Friedenswille und ein untrügliches Gespür für das rechte Maß und Ziel.

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