Worte zum Tag

Fenster Rattenberg3
Aus der Serie „Studien über ein Fenster“ © Lothar Eder 2018

„Die Konsum- und Freizeitgesellschaft weist eine besondere Zeitlichkeit auf. Die überschüssige Zeit, die sich einer massiven Produktivitätssteigerung verdankt, wird mit Ereignissen und Erlebnissen gefüllt, die flüchtig und kurzfristig sind.“
Byung Chul Han, Der Duft der Zeit, S. 93

Do what you like – Tu was dir gefällt

 

 

Nach der Auflösung von CREAM gründeten Eric Clapton und Ginger Baker im Jahr 1969 zusammen mit Steve Winwood und Ric Grech die Gruppe „Blind Faith“. Sie spielten gewissermaßen nur einen Sommer.

Heraus kam dabei aber ein Album, das meiner Meinung nach zu den schönsten der Rockgeschichte zählt. Es nennt sich wie die Gruppe – Blind Faith.

Jeder Titel des Albums ist voller lyrischer Kraft. Und „Tu was dir gefällt“ war in gewisser Weise auch ein programmatischer Titel für die damalige Zeit.

Hier eine Liveversion des Stücks:

 

Worte zum Tag

Fenster RattenbergMai2018
Aus der Serie „Studien über ein Fenster“© Lothar Eder 2018

Und schreib getrost: Am Anfang war die Tat! Und vergiß nicht die richtige Betonung: Am Anfang war die Tat; denn alle höhere Entwicklung wird vom Willen zur Faulheit geleitet.
Georg Simmel

 

Worte zum Tag

Fenster Rattenberg Juni2018
Aus der Serie „Studien über ein Fenster“ © Lothar Eder 2018

 

 

„Wir verallgemeinern zuviel, zu hastig durchstoßen wir die Fülle der Erscheinungen mit einigen Formeln. Aber je allgemeiner wir werden, desto leerer werden wir, und im großen Ganzen den Umriß des Einzigen, Unwiederholbaren zu wahren, das ist das schwierige Geheimnis“
Wilhelm Lehmann, Bukolisches Tagebuch 1929

Zitat des Tages – Friedrich Nietzsche

Praxis Buddha
‚N Scheiß muß ich

„Ihr Alle, denen die wilde Arbeit lieb ist und das Schnelle, Neue, Fremde, – ihr ertragt euch schlecht, euer Fleiß ist Flucht und Wille, sich selber zu vergessen. Wenn ihr mehr an das Leben glaubtet, würdet ihr weniger euch dem Augenblicke hinwerfen. Aber ihr habt zum Warten nicht Inhalt genug in euch – und selbst zur Faulheit nicht!“
(Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra)