Extravagante Wünsche sind die Ursache für die gegenwärtige schlimme Lage der Welt.

Eher schnell als langsam, eher mehr als weniger – diese „Entwicklung“ steht mit dem drohenden Kollaps der Gesellschaft in direkter Verbindung. Sie hat zur Trennung des Menschen von der Natur geführt. Die Menschheit muß aufhören, dem Verlangen nach materiellen Besitztümernund persönlichen Vorteilen zu frönen, und sich stattdessen hin zu spiritueller Bewußtheit bewegen.
Die Landwirtschaft muß von großen automatisierten Betrieben auf kleine Höfe umsteigen, die nur dem Leben selbst dienen. Materielles Leben und Ernährung sollten einen schlichten Platz erhalten. Wird dies getan, wird Arbeit angenehm, und es wird reichlich spiritueller Raum vorhanden sein. Je mehr der Bauer seinen Betrieb vergrößert, desto mehr trennen sich Körper und Geist, und desto mehr entfernt er sich von einem spirituell befriedigenden Leben. Ein Leben mit kleinfächigem Ackerbau mag primitiv erscheinen, aber wenn man solch ein Leben führt, wird es möglich, den Großen Weg zu verinnerlichen.

Masanobu Fokuoka, Der Große Weg hat kein Tor, S. 111

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