Am 21. Juni ist der längste Tag des Jahres, die Hochzeit des Lichts. Nun leben wir in der Fülle und das Leben, innen und außen, feiert sich selbst.
WeiterlesenSommersonnwende – Litha
Am 21. Juni ist der längste Tag des Jahres, die Hochzeit des Lichts. Nun leben wir in der Fülle und das Leben, innen und außen, feiert sich selbst.
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Immer wieder stoße ich auf Texte, auf Essays oder auch Gedichte, welche die tiefe und poetische Beziehung des Menschen zur Natur schildern. Die naturverbundenen Seelen wissen ja um diese Verbindung. Und sie braucht immer wieder die Bestärkung, durch Teilen der Erfahrung, durch Lieder, durch Gedichte und vieles andere mehr.
Dieser Tage bin ich auf das Gedicht „Der Frieden der wilden Dinge“ des Schriftstellers und Ökobauers Wendell Berry gestoßen, das mich tief berührt hat und das ich deshalb hier auf der Radikalen Poesie vorstellen möchte.
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Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.
Die Filme von Eric Rohmer sind aus (mindestens) zweierlei Gründen ein Genuss: sie sind langsam und sie sind unaufgeregt. Eine weitere Qualität ist die Leichtigkeit der Erzählweise, mit der sie in der Tiefe etwas anrühren. Schaut man sich heute Rohmerfilme an, so wird einem deutlich, wie schnell, hastig und rastlos die Welt seit den Achtzigerjahren geworden ist.
Worum geht es? Weiterlesen
in seinem neuen Buch Tanz der Täuschung wählt Wolf-Dieter Storl in gewisser Weise eine ethnomethodologische Sicht auf unseren westlichen Zeitgeist. Er tut dies, indem er aus der Sicht der indischen Kosmologie einen oder vielmehr viele Blicke auf unsere Kultur wirft.
Es ist für mich kein Buch, das man auf einmal durchliest. Vielmehr schlage ich es dann und wann auf, lese einen Abschnitt oder ein Kapitel und bin jedesmal erstaunt über die Tiefe seiner Betrachtungen, die ohne jede akademische Gespreiztheit daherkommen.
„Das Wort Stille ist eine Methode. Es ist auch eine Haltung im Herzen. In dieser komplexen menschlichen Welt eine Stille und Ruhe im Geiste bewahren zu können, der Zeit entsprechen und ihr folgen, in den tiefsten Bereich deines inneren Herzens zu gelangen, im Moment leben, das Herz beruhigen und sich kultivieren.
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Im Netz habe ich einen sehr schönen Text über den Waldmeister gefunden, den ich hier teilen möchte:
„Ich mache dein Wahrnehmen weich.
Ich hüte und führe in stille Räume zwischen den Welten.
Der amerikanische Philosoph und Ökologe David Abrams zählt für mich derzeit zu den faszinierendsten Denkern und Autoren unserer Zeit. Sein Buch Im Bann der sinnlichen Natur geht der Frage auf die Spur, wer wir eigentlich sind. Trotz allen Fortschritts, aller Technik und aller rosigen Zukunftsverheißungen wirken die heutigen Menschen bedrückt, gehetzt, nicht bei sich und irgendwie wie aus der Welt gefallen.
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Die Blaue Blume ist ein zentrales Motiv der deutschen Romantik; sie steht für die Sehnsucht nach dem Einsgefühl in der Seele und nach der Einheit von Mensch und Natur.
Der Dichter Novalis lässt seinem Romanhelden Heinrich von Ofterdingen im Traum die Blaue Blume erscheinen, die in ihm eine tiefe Sehnsucht weckt und die sich im Fortgang des Traumes zum Gesicht seiner Mutter verwandelt. Wohl zeigt sich hier die allgemeine Sehnsucht der Romantik nach der Verbindung mit Mutter Erde, mit Mutter Natur. Und in der europäischen Tradition ist Blau ja auch die Farbe der Mütterlichkeit – Maria wird meist im blauen Mantel dargestellt.