bild stolen moments

Stolen Moments – gestohlene Momente, das sind Augenblicke, die man der Welt stiehlt, die man ihr vorenthält, die man ganz für sich hat. Ohne Funktionieren, Streß, ohne Sorge, ohne Bekümmertheit.

Ob Oliver Nelson, der Komponist, diese Gedanken mit dem Titel dieses Jazzklassikers verband, weiß ich nicht. Mir aber fallen sie dazu ein. Ich liebe dieses Stück, es ist heiter-entspannt mit Tiefgang – „laid back“ wie es in der Jazzsprache heißt. Wie überhaupt der Jazz der frühen 60er zu meinen persönlichen Favoriten gehört.

Es gibt viele Fassungen des Stücks, viele überzeugen (mich) nicht. Eine aber tut es. Es ist die Version von Frank Zappa, erschienen auf dem Album „Broadway The Hard Way“ von 1988. Man muß dazu sagen, auch wenn es ein wenig lästerlich ist, dass diese Version auch deshalb so gut ist, weil Zappa sich als Musiker raushält und seine Jungs, allesamt Könner höchster Güte, machen läßt. Allen voran Walt Fowler, dessen Trompetensolo das von Freddie Hubbard auf der 1961er Version übertrifft. Aber da mag jede(r) sich selbst ein Urteil bilden.

Da ich schlichtweg unfähig bin, Videos einzubinden, kann ich hier nur ein Foto präsentieren:

stolen moments zappa

Wie auch immer –

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich – nicht nur zum 2. Advent – zahlreiche Gestohlene Momente!

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