Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die Regen sehr schätzen. Ich liebe Regentage. Sie entspannen mich. Sie geben mir das Recht, drinnen zu bleiben, zu dösen, zu schlafen, zu lesen. zur produktiven Untätigkeit. Wenn es draußen regnet, regnet es auch in mir, reinigt alles und bringt mich wieder nach unten. Ich liebe das Geräusch von Regen. Kaum ein anderes ist derart entspannend.

Der Regen wäscht das Alte fort. Er macht alles neu. Nach dem Regen ist die Welt blitzsauber und strahlt in neuem Glanz. Wenn die Erde trinken kann, sorgt sie für Leben. Wenn wir mit dafür sorgen, daß das Wasser ein Heim findet. Viktor Schauberger, der große Naturforscher, hat dies betont. Das Wasser braucht ein Heim. Wenn die Erde, wie auf den abgeernteten Äckern oder in den meisten Nutzgärten blank liegt, anstatt gemulcht zu werden, wird sie zu unnützem Staub. Die Humusschicht, die uns nährt, geht verloren. Der Regen muß also in der Erde bleiben können, um nicht gleich wieder zu verdunsten.

Wasser ist in der TCM (traditionelle chinesische Medizin) den Organsystemen Niere und Blase zugeordnet. Alles was in uns stagniert, was wir festhalten, was wieder in den Fluß kommen will, löst sich über die Blasenenergie. Die Behandlung des Blasenmeridians – z.B. im Shiatsu, in der Akupunktur oder im Jin Shin Jyutsu – kann für tiefe Entspannung und Regeneration sorgen.

Und da wir Naturwesen sind, die entwicklungsgeschichtlich mit und am Wasser aufgewachsen sind, braucht unsere Seele eben dieses Tönen, dieses Rauschen, dieses Plätschern von Wasser.

 

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