„Nicht alles verschwindet im Fluß der Zeit.“ Das war es, was Tsukuru Eri bei ihrem Abschied am Ufer des Sees in Finnland hatte sagen wollen und nicht hatte in Worte fassen können. „Damals haben wir bedingungslos an etwas geglaubt. Wir hatten die Fähigkeit, an etwas zu glauben. Sie kann doch nicht so einfach völlig veschwunden sein.“

Tsukuru wurde ruhiger, schloß die Augen und schlief ein. Das letzte Licht seines Bewußtseins verlosch, wie der letzte Express immer schneller und kleiner wurde, bis er in der Nacht verschwand. Was blieb, war nur das Rauschen des Windes im Birkenwäldchen.

Haruki Murakami, Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

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