Im Netz habe ich einen sehr schönen Text über den Waldmeister gefunden, den ich hier teilen möchte:
„Ich mache dein Wahrnehmen weich.
Ich hüte und führe in stille Räume zwischen den Welten.
Ich bin der Herr Waldmeister.
Man nennt mich auch:
Herzfreund, Waldmännlein, Galium odoratum – der Duftträger, Maikraut, Wohlriechendes Labkraut.
Ich bin ein grünes Flüstern,
erinnere dich an die Magie des Unsichtbaren.
Du bist Teil eines lebendigen Feldes,
Ich verlangsame dein inneres System.
Ich bin ein Resonanzwesen.
Bei mir hörst du auf zu analysieren.
Da ist Atmosphäre, Raum,
die lebendige Aura eines Ortes – du spürst plötzlich einen Zustand.
Die Wirklichkeit ist größer als der Denker,
Räume tragen Bewusstsein.
Das was zwischen den Dingen entsteht – da ist Energie.
Die Ruhe des Waldes. Licht wirkt gedämpfter.
Der Geruch von Erde – Geräusche werden weicher.
Eine Stimmung durchzieht dich.
Feinste Präsenz schwingt.

Ich wirke auf dein Herz- und Stirnchakra.
Ich verbinde Wahrnehmung, Erinnerung und feinste innere Räume miteinander.
Meine kleinen weißen Sternblüten erscheinen wie Lichtpunkte im Halbschatten.
Wie kleine grüne Mandalas stehen meine schmalen Blätter sternförmig um den Stängel.
Ich erinnere dich an ein langsames inneres Umstimmen,
raus aus Übersteuerung und Trennung.
Ich kämpfe nicht.
Bin eingebettet, verwurzelt, verbunden.
Enthülle bis die Erinnerung auftaucht und ein Raum sich öffnet.
Ich lichte nicht die Oberfläche,
sondern feinste Räume darunter.“
Quelle: http://www.shinaja.de
Beitragsfoto: https://pixabay.com/users/hans-2/