Geboren bin ich 1957 in Deggendorf. Schon als Kind habe ich mich ausdauernd mit langsamen und poetischen Dingen beschäftigt. Neben den äußeren Vorgängen haben mich immer die inneren beschäftigt. So wußte ich bereits mit 12 Jahren, daß ich Psychologie studieren wollte. Das Studium selbst war eine Enttäuschung, aber mich im Seelischen kundig zu machen (= Psychologie) ist eine Leidenschaft geblieben. Deshalb arbeite ich seit 1985 in diesem Beruf, seit 1991 bin ich in eigener Praxis niedergelassen.
Parallel habe ich mich immer mit Kunst beschäftigt, d.h. mit Literatur, mit Theater und mit bildender Kunst, dazu auch mit Philosophie (die ich als "Befreundung mit der Weisheit" verstehe).
Meine eigene, autodidaktische Beschäftigung mit Fotografie mündet seit 2003 in eigene fotografische Projekte. Seit 2013 stelle ich regelmäßig aus, 2016 war ich auf der Shortlist des "Kunst Heute Awards" in der Sparte Fotografie.
Auf der Webseite erscheinen deshalb gelegentlich Fotografien von mir. Einige sind "offizielle" Arbeiten, die auch in Ausstellungen zu sehen sind. Andere entsprechen einfach nur dem "gedehnten Blick" ohne größeren künstlerischen Anspruch.
Mehr läßt sich erfahren unter www.eder.photography.
Früher einmal hat es in Wörding einen Wienerwald gegeben. Der Wienerwald war eine Hendlbraterei, die dafür da war, dass die Mutter am Sonntag nicht kochen mußte. Weshalb der Lockspruch des Wienerwald lautete: „Heute bleibt die Küche kalt, heut gehn wir in den Wienerwald“. Weiterlesen
Die Ausstellung „DER GEDEHNTE BLICK“ ist noch bis einschließlich Sonntag 16.2. täglich von 14-18h zu sehen.
Ort: KUNSTHAUS FRANKENTHAL, Mina-Karcher-Platz 42a, 67227 Frankenthal
Byung Chul Han, ein aus Korea stammender und in Berlin lehrender Philosoph, der nach eigenen Angaben die deutsche Sprache so sehr liebt, hat sich an verschiedenen Stellen zum Wesen der Kunst geäußert. Weiterlesen
Früher hatten die Leute einen Beruf und eine Anstellung, heute haben sie einen Tschobb. Und nicht nur in der Berufswelt hat der Tschobb sich ausgebreitet wie das asiatische Springkraut. Weiterlesen
Der 2. Februar ist seit Alters her der Tag, an dem, nach der dunklen Zeit, das Licht wieder in die Welt kommt. Ganz profan wird um diesen Tag herum erkennbar, daß die Tage schon merklich länger sind, die Sonne früher aufgeht und später untergeht.
In der christlichen Tradition wird der Tag auch „Mariä Lichtmeß“ genannt. Es ist der 40. Tag Weiterlesen
Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes. Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an
(Indianische Weisheit)
Manchmal bekomme ich ulkige Post. Meist ist es Elektropost. Die Absender sind Spitzbuben, wenden sich also mit niederen Absichten an mich. Das finde ich nicht nett. Nett finde ich allerdings, dass manch einer dieser Spitzbuben nicht eben die hellste Kerze auf der Torte ist und mich erheitert, wenn er mir diesen Umstand mit Nachdruck darbietet. So z.B. Herr Dr. Franz aus USA, der bestimmt genauso heißt.
Besonders erheitert hat mich an diesem Schreiben, dass ich dem Verstorbenen als Angehöriger vorgelegt werden soll. Ich habe mir wirklich das Hirn zermartert, wie dies szenisch aussehen soll … Lesen Sie selbst: