Der Karfreitagszauber aus Parsifal (Richard Wagner)
Kurt Forster (Permakulturist), Mein Selbstversorgergarten am Stadtrand
In den Zeiten des Coronavirus einen Rückflug von den Kanarischen Inseln nach Deutschland zu bekommen, war nicht unbedingt eine leichte Angelegenheit. Es hat Nerven gekostet und am Tag des Abflugs merke ich dies deutlich. Mein ganzer Körper rebelliert, die Spannung zeigt sich in Übelkeit und starkem Schwindel. Ich weiß garnicht, wie ich in diesem Zustand in mein Auto, geschweige denn, wie ich in ein Flugzeug steigen soll. Die Rückreise scheint in Gefahr. Weiterlesen
Wenn wir verlassene, aufgegebene Räume betreten und uns darin aufhalten, umfängt uns das Gewesene, das einst in diesen Räumen anwesend war. Wir erleben ein Danach. Deshalb heißt diese Fotografie Raum, später.
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Wenn wir an Friedrich Hölderlin denken, dann denken wir vor allem an einen Sucher. An einen Suchenden, dessen Suche uns tragisch anmutet. Und wir denken an einen, dessen Suche unablässig war. An einen, der, trotz der widrigsten Umstände, nie aufgehört hat zu suchen. Und wir denken an einen, der ein literarisches Werk hervorgebracht hat, das viele andere Suchende, bis in die Jetztzeit hinein, angezogen hat und anzieht. Weiterlesen
Herta Müller
Es gibt für einen selbst Lieder, deren Klang und deren Reiz über Lebensperioden und Jahrzehnte hinweg klingt. Zeitlos gewissermaßen.
In diesem Fall ist es ORLÉANS von David Crosby, aus seinem Album If I could only remember my name (Wenn ich mich nur an meinen Namen erinnern könnte) aus dem Jahr 1971. Es war Crosby’s erstes Soloalbum nach den Jahren bei den Byrds und in der Formation mit Stephen Stills, Graham Nash und teilweise auch mit Neil Young.
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