Zitat des Tages – Der Irrtum und das Wahre

Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrthum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrthum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. – Oft lehrt man auch Wahrheit und Irrthum zugleich und hält sich an letzteren.
Goethe, Gespräche mit Eckermann

Bild von Gordon Johnson auf Pixabay

Letzte Sätze, Folge 12

Nicht in die Natur einzugreifen, sie wirken zu lassen, ist für viele Leute eine sehr schwierige Aufgabe. Die meisten Menschen hier haben den Drang, die Natur wie eine Küche aufräumen zu müssen. Wenn wir lernen, die natürlichen Kleinlebensräume um uns herum ganz entspannt in Ruhe zu lassen, können wir erleben, wie all diese Lebensnetzwerke ganz ohne menschliche Eingriffe in Einklang kommen und für ein gesundes und stabiles Gesamtsytem sorgen.

Kurt Forster (Permakulturist), Mein Selbstversorgergarten am Stadtrand

 

Beitragsbild von congerdesign auf Pixabay

Mein (un)poetischer Alltag – Corona, der alte Weise und der sehr sehr junge Mann

In den Zeiten des Coronavirus einen Rückflug von den Kanarischen Inseln nach Deutschland zu bekommen, war nicht unbedingt eine leichte Angelegenheit. Es hat Nerven gekostet und am Tag des Abflugs merke ich dies deutlich. Mein ganzer Körper rebelliert, die Spannung zeigt sich in Übelkeit und starkem Schwindel. Ich weiß garnicht, wie ich in diesem Zustand in mein Auto, geschweige denn, wie ich in ein Flugzeug steigen soll. Die Rückreise scheint in Gefahr. Weiterlesen