Vor langer langer Zeit kam es vor, dass die Menschen froh oder heiter waren. Heute sind sie hebbi. Es gibt viele Möglichkeiten zum Hebbisein, eine davon ist im Kreise der Femili.

Die Redaktion des Wördinger Boten hat sich im Rahmen einer internen Besprechung nun auch dieses neuen Sprachgebrauchs angenommen. Zum Beirat der Redaktion gehört auch ein gewisser Henscheid, der nicht müde wird, derartige Sprachgebräuche als Dummdeutsch zu geißeln. Das geht natürlich zu weit, oder besser too far.

Ein Vorschlag des Beirats aber fand durchaus Anklang. Es wurde nämlich vorgeschlagen, zur Therapie der englischen Krankheit die Menschen dazu zu animieren, Lieder oder Gedichte im Sinne des Krankheitsbildes sprachlich neu zu gestalten und dann zu singen oder aufzusagen.

Im Falle von hebbi bietet sich das Lied „Froh zu sein bedarf es wenig …“ an. Ersetzen Sie froh durch hebbi und singen Sie ein paarmal

Hebbi zu sein bedarf es wenig
und wer hebbi ist, ist ein König

Die Redaktion des Wördinger Boten beschloss an dieser Stelle, es vorerst bei diesem Therapievorschlag zu belassen und die ersten Ergebnisse abzuwarten. In diesem Sinne: immer schön hebbi bleiben, gell!

Beitragsfoto: suju-foto auf pixabay

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