Frühlingsanfang 20. März 2021 – Er ist’s
Das Verweilen, das Innehalten, das Schauen anstatt des von Effizienzstreben gehetzten Blicks, der gedehnte Blick also – sie alle gehören auf die Seite der Poesie und der Gesundheit. Wieso Gesundheit? Weil die damit verknüpfte Entspannung unseren Ruhenerv (Vagus) stimuliert. Und ebendieser Ruhenerv regt in unserem Organismus Heilprozesse und eben auch die Immunregulation (!) an. In Düsseldorf nun wurden dieser Tage aus Gründen des Infektionsschutzes am Rheinufer und in der Altstadt „Verweilverbotszonen“ eingerichtet.
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Heute vor 4 Jahren, am 22. Februar 2017, erblickte die „Radikale Poesie“ mit einem kleinen Beitrag das Licht der Welt. Es war eine kleine Gegenüberstellung von aus meiner Sicht poetischen Begriffen und deren Gegenteil. Über einen ganzen Zeitraum hinweg habe ich mir immer wieder derlei Gegensatzpaare aufgeschrieben. Was mich angetrieben hat, war ein Gefühl des Verlustes. Ich hatte das Gefühl, dass das Poetische in all dem Lärm, dem Getriebensein, der um sich greifenden Digitalisierung, der Beschleunigung der Welt und der Effizienz als Maßstab aller Dinge, erstickt und untergeht.
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Der 2. Februar ist seit Alters her der Tag, an dem, nach der dunklen Zeit, das Licht wieder in die Welt kommt. Ganz profan wird um diesen Tag herum erkennbar, daß die Tage schon merklich länger sind, die Sonne früher aufgeht und später untergeht.
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Der Autor des Januarzitats, John Maynard Keynes, ist kein Unbekannter. Der 1883 geborene und 1946 gestorbene Brite ist v.a. durch seine Arbeiten zur Ökonomie und des nach ihm benannten Keynesianismus bekannt.
Durch den Urheber des Zitats betritt die Radikale Poesie mehr oder weniger unfreiwillig politisches Terrain. Es gibt zum einen kaum etwas Unpoetischeres als Politik. Andererseits läßt es sich in diesen Tagen kaum vermeiden, das Politische zumindest am Rande zu streifen. Aber sei’s drum.