Mein (un)poetischer Alltag: die Müllskulptur im Wald
In einer Wegabzweigung, draußen im Alteichwald, dort, wo ein kleiner Pfad im rechten Winkel von dem breiten, an der Bahnstrecke entlangführenden Weg in den Wald hinein abbiegt, liegt seit Wochen ein Abfallhaufen. Weiterlesen
Letzte Sätze 11 – Haruki Murakami
„Nicht alles verschwindet im Fluß der Zeit.“ Das war es, was Tsukuru Eri bei ihrem Abschied am Ufer des Sees in Finnland hatte sagen wollen und nicht hatte in Worte fassen können. „Damals haben wir bedingungslos an etwas geglaubt. Wir hatten die Fähigkeit, an etwas zu glauben. Sie kann doch nicht so einfach völlig veschwunden sein.“
Das Kalenderblatt – März 2020
Dankbarkeit
Wir wissen einfach für einen Moment,
Daß alles zu uns gehört,
Weil wir zu allem gehören.
Br. David Steindl-Rast
Kalligrafie: Hans Neidhardt
Lied des Tages – Long Distance Runaround (Yes)
Zitat des Tages – 27. Februar 2020
Extravagante Wünsche sind die Ursache für die gegenwärtige schlimme Lage der Welt.
Das Kalenderblatt – Februar 2020
Vollkommenheit
Diesseits Vollkommenheit, jenseits Vollkommenheit
Aus Vollkommenheit geht Vollkommenheit hervor
Wird Vollkommenheit Vollkommenheit entnommen
Bleibt doch wieder nur Vollkommenheit
Friede, Friede, Friede sei überall
Isha Upanishad
Kalligrafie: Hans Neidhardt
Letzte Sätze 10 – schon wieder Martin Walser
Sprachliche Vorgänge, von niemandem geordnet oder gar reglementiert, und verlaufen doch mit einer Regelmäßigkeit, die man als Gesetz formulieren könnte. Das ist eine wohltuende Erfahrung.
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Post aus Wörding – Hendln
Früher einmal hat es in Wörding einen Wienerwald gegeben. Der Wienerwald war eine Hendlbraterei, die dafür da war, dass die Mutter am Sonntag nicht kochen mußte. Weshalb der Lockspruch des Wienerwald lautete: „Heute bleibt die Küche kalt, heut gehn wir in den Wienerwald“. Weiterlesen
Der gedehnte Blick – Ende einer Ausstellung