Heute ist der längste Tag des Jahres, die Hochzeit des Lichts. Das Leben feiert sich selbst. Alles Dunkel scheint überwunden, für alles Aufstrebende scheint es nun keine Grenzen zu geben.
WeiterlesenSommersonnwende
Heute ist der längste Tag des Jahres, die Hochzeit des Lichts. Das Leben feiert sich selbst. Alles Dunkel scheint überwunden, für alles Aufstrebende scheint es nun keine Grenzen zu geben.
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Tiefschwarz ist die dominante Farbe des Maikalenderblatts von Hans Neidhardt. Schwarz und weiß ist die Schrift. Der rote Faden, einmal mehr von oben nach unten (oder umgekehrt) verlaufend, ist das einzige farbige Element des Blatts.
WANDEL ist das Wort, das uns aus dem Schwarz entgegenkommt. Es ist ebenfalls in Schwarz geschrieben, jeder Buchstabe für sich auf einem weißen Hintergrund. Fürwahr, diese Zeit fühlt sich an wie eine Zeit des Wandels.
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An Ostern feiert die Christenheit die Auferstehung Jesu. Es ist das höchste Fest der Christen. Sie feiern die Überwindung des Todes durch Jesus, die uns allen Trost geben soll: das Leben ist stärker als das Dunkel und der Tod.
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Von Martin Luther stammt der Satz „Und wenn ich wüßte, dass die Welt morgen untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Dieser Satz spricht von Hoffnung.
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Das Verweilen, das Innehalten, das Schauen anstatt des von Effizienzstreben gehetzten Blicks, der gedehnte Blick also – sie alle gehören auf die Seite der Poesie und der Gesundheit. Wieso Gesundheit? Weil die damit verknüpfte Entspannung unseren Ruhenerv (Vagus) stimuliert. Und ebendieser Ruhenerv regt in unserem Organismus Heilprozesse und eben auch die Immunregulation (!) an. In Düsseldorf nun wurden dieser Tage aus Gründen des Infektionsschutzes am Rheinufer und in der Altstadt „Verweilverbotszonen“ eingerichtet.
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