Hurra, ab heute werden die Tage wieder länger!
Worte sind mehr als Worte. Sie sind nicht bloß Vehikel, vermittels derer Botschaften transportiert werden. Vielmehr schwingen sie, nach außen und nach innen. Sie erzeugen Resonanzen oder eben auch nicht. In einer Zeit der Herrschaft digitaler Information ist es umso wichtiger, der Sprache gegenüber sensibel zu sein. Worte sind Schwebeteilchen der inneren und äußeren Kommunikation. Sie sind Botenstoffe von Bedeutungen und Affekten. Weiterlesen
Er selbst hat allem Augenschein nach ebensowenig Aufhebens von sich gemacht wie seine Romanfiguren. Spätestens jedes zweite Jahr aber konnte man mit einem Roman aus seiner Feder rechnen. Und nicht wenige kamen zu dem Schluß, Weiterlesen
„Die tiefe Langeweile“ ist die Überschrift eines Kapitels in dem Büchlein „Müdigkeitsgesellschaft“ von Byung-Chul Han.
Der Philosoph macht darin zunächst klar, dass das, was uns als Fortschritt gilt Weiterlesen
Die altbekannte Frage, welche drei Bücher man auf eine einsame Insel mitnehmen würde, führt mich zu C.G. Jungs „Erinnerungen, Träume, Gedanken“. Es handelt sich bei dem Buch um eine Autobiographie Jungs, die in Gesprächen Weiterlesen
Das digitale Zeitalter, diese Einsicht entnehme ich dem Buch „Unsterbliche“ von Friedrich Kittler, ruht im wesentlichen auf den Schultern zweier Männer. Einer davon ist der Mathematiker Claude Elwood Shannon. Er bewies 1937 in seiner Magisterarbeit, daß alle Logik in einfache elektrische Telegraphenrelais paßt. Dies war der Grundstein der Informationstheorie. Weiterlesen
Heute bin ich auf die „Briefe an einen jungen Dichter“ von Rainer Maria Rilke gestoßen. Rilke war ein Briefeschreiber, angeblich hat er in seinem Leben 7.000 Briefe geschrieben (Wie würde er es wohl heute handhaben, im Zeitalter von SMS und Whatsapp?). Weiterlesen