Manchmal hast du die Wörter gern, sie rücken weg, was zu nah ist, was wühlt in dir und schmerzt
Urs Faes; Als hätte die Stille Türen
Helen und Scott Nearing gelten Weiterlesen
Dieses Jahr bringt die Radikale Poesie anlässlich des Sommerbeginns einmal mehr die Fassung von Miles Davis. Seine Musik ist eine der wenigen passenden Gelegenheiten, zu denen das (Un)Wort cool den richtigen Duft hat (s. auch https://radikale-poesie.com/2019/01/17/der-duft-der-worte-cool/)
Wenn früher der Handwerker kam, stand meist ein kompakter Herr vor der Tür, der in etwa sagte Mir komme von der Firma Meier zwega dera Waschmaschin oder so ähnlich. Es erfolgte dabei in der Regel keine Namensnennung und der Mann blickte durch einen hindurch, denn er wollte nur eines: zur Waschmaschin‘ und sonst nix. Kein Drumherum, sondern pures Aufgeht’s. Im Gefolge Weiterlesen
Auf die Filme von Eric Rohmer wurde in der Radikalen Poesie bereits mehrmals Bezug genommen.
Sie sind von einer Leichtigkeit und einem poetischen Zeitmaß, die man beide in der Jetztzeit oft schmerzlich vermisst. SOMMER aus dem Zyklus Jahreszeiten stammt aus dem Jahr 1996 und es kommt einem beim Betrachten des Films vor, als seien mindestens 50 Jahre vergangen. Kein HD, langsame Schnitte, lange Einstellungen und ein wunderbares narratives Schrittempo. Wie immer bei Rohmer scheint der Film fast nebenbei gedreht worden zu sein.
Und die Geschichte? Ach, schauen Sie lieber selbst!
Video: youtube