Mein (un)poetischer Alltag – Hundstage (in memoriam Yoko)

Die einen sagen, es ist der Klimawandel, für die anderen ist einfach Sommer. Jedenfalls ist es gerade, wie auch letztes Jahr in einer Phase, sehr heiß.
Leider ist unsere liebe Hündin Yoko, die letztes Jahr der Aufhänger für diesen Beitrag war, im Januar verstorben. Sie war für uns der beste Hund der Welt und es ist immer noch traurig, dass sie von uns gegangen ist.
Die Wiederaufnahme dieses kleinen Beitrags von 2025 aus der Reihe „Mein (un)poetischer Alltag“ ist auch eine kleine Hommage an unsere Schnuffe, die viel zu früh gegangen ist.

„Es ist heiß. Sehr heiß. Mit fällt ein, dass diese Tage Hundstage genannt werden. Ich schaue im Internet nach. Dort erfahre ich, dass die Hundstage vom 23.Juli bis zum 23. August dauern. Weiterhin lese ich, dass die Hundstage Hundstage heißen, weil sie etwas mit dem Sirius, dem Stern des Großen Hundes, zu tun haben. Der Stern des Großen Hundes sei das Zeichen für große Sommerhitze. Na, von mir aus könnte der Große Hund gerne eine Nummer kleiner sein.

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Mein (un)poetischer Alltag – Der alte und der junge Mann

Unter dem riesigen Ficus, am Vorplatz an der Plaza Glorietta, sitzt still ein alter Mann. Er tut nichts. Er sitzt einfach nur da. Neben ihm ein Eimer, vielleicht hat er damit irgendetwas gearbeitet, Blätter aufgesammelt oder was immer. Er sitzt da, die Hände auf dem Rundmäuerchen um den Baum aufgestützt. So kann man dasitzen. Und nichts tun. Einfach so. So geht das (denkt einer in mir). Weiterlesen

Mein (un)poetischer Alltag: Hai, ich bin der Dennis!

Wenn früher der Handwerker kam, stand meist ein kompakter Herr vor der Tür, der in etwa sagte Mir komme von der Firma Meier zwega dera Waschmaschin oder so ähnlich. Es erfolgte dabei in der Regel keine Namensnennung und der Mann blickte durch einen hindurch, denn er wollte nur eines: zur Waschmaschin‘ und sonst nix. Kein Drumherum, sondern pures Aufgeht’s. Im Gefolge Weiterlesen

Mein (un)poetischer Alltag – Vernasche die Welt

Consumo ergo sum  – so lautet wohl der unbewußte Wahlspruch des Menschen in der spätmodernen Zivilisation.

Die leere und zertretene Pappschachtel entdecke ich beim morgendlichen Hundespaziergang. Der Weltvernascher hat sie nach dem Weltvernaschen neben den Weg geworfen und dort liegenlassen. Beim Weltvernaschen scheint es sich um eine nicht nur bedeutsame sondern auch kräftezehrende Tätigkeit zu handeln. Denn der Weltkonsument konnte die Schachtel wohl bis zum Ende des Verzehrs tragen, danach aber verließen ihn scheinbar alle Kräfte und er mußte sich, womöglich schweren Herzens, sofort von der Schachtel trennen. Hoffentlich konnte er seinen Weg noch aus eigenen Kräften fortsetzen! Weiterlesen