Zitat des Tages – Stille (encore)
Ein schwarzes Rechteck in der linken oberen Bildhälfte dominiert das Augustkalenderblatt von Hans Neidhardt. Darin wiederum nimmt das Wort Schmerz, wie mit dickem weißen Pinsel geschrieben, den Raum ein.
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Wir Indianer wissen um die Stille. Wir haben keine Angst vor ihr. In der Tat ist für uns die Stille mächtiger als Worte. Unsere Ältesten wurden in den Wegen der Stille geschult, und sie haben dieses Wissen an uns weitergegeben. Beobachte, höre zu, und dann handle, sagten sie uns.
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“ … unterwegs zu einer anderen Zeit, die keine Zeit der Arbeit ist, zu einer Zeit des Langen und Langsamen, die ein Verweilen möglich macht. Die Arbeit ist letzten Endes auf die Herrschaft und Einverleibung aus. Sie vernichtet die Distanz zu den Dingen. Der kontemplative Blick dagegen Weiterlesen
Ja, es ist richtig, es fehlt meinem Leben deutlich an Spannung. Nein. Das ist natürlich blanker Unsinn. Es fehlt mir deutlich an Entspannung. Sagt zumindest mein Körper. Und der glaubt doch tatsächlich, dass er recht hat.
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Auch das Kalenderblatt des Monats Juni besticht durch seine formale Gestaltung. Vor einem Hintergrund, der wie ein wolkenbedeckter Himmel wirkt, stechen mittig das Wort HEILIG und die bekannte rote Tuschelinie hervor. Diese ist das einzige farbige Element des Blatts. Wie ein Ausrufezeichen steht es senkrecht in der Mitte des Blatts, und bleibt doch in seiner verfließenden Form weich und organisch, in Verbindung mit seiner Umgebung.
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Heute ist der längste Tag des Jahres, die Hochzeit des Lichts. Das Leben feiert sich selbst. Alles Dunkel scheint überwunden, für alles Aufstrebende scheint es nun keine Grenzen zu geben.
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Tiefschwarz ist die dominante Farbe des Maikalenderblatts von Hans Neidhardt. Schwarz und weiß ist die Schrift. Der rote Faden, einmal mehr von oben nach unten (oder umgekehrt) verlaufend, ist das einzige farbige Element des Blatts.
WANDEL ist das Wort, das uns aus dem Schwarz entgegenkommt. Es ist ebenfalls in Schwarz geschrieben, jeder Buchstabe für sich auf einem weißen Hintergrund. Fürwahr, diese Zeit fühlt sich an wie eine Zeit des Wandels.
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