Ein schwarzes Rechteck in der linken oberen Bildhälfte dominiert das Augustkalenderblatt von Hans Neidhardt. Darin wiederum nimmt das Wort Schmerz, wie mit dickem weißen Pinsel geschrieben, den Raum ein.
WeiterlesenDas Kalenderblatt – August 2021
Ein schwarzes Rechteck in der linken oberen Bildhälfte dominiert das Augustkalenderblatt von Hans Neidhardt. Darin wiederum nimmt das Wort Schmerz, wie mit dickem weißen Pinsel geschrieben, den Raum ein.
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Auch das Kalenderblatt des Monats Juni besticht durch seine formale Gestaltung. Vor einem Hintergrund, der wie ein wolkenbedeckter Himmel wirkt, stechen mittig das Wort HEILIG und die bekannte rote Tuschelinie hervor. Diese ist das einzige farbige Element des Blatts. Wie ein Ausrufezeichen steht es senkrecht in der Mitte des Blatts, und bleibt doch in seiner verfließenden Form weich und organisch, in Verbindung mit seiner Umgebung.
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Tiefschwarz ist die dominante Farbe des Maikalenderblatts von Hans Neidhardt. Schwarz und weiß ist die Schrift. Der rote Faden, einmal mehr von oben nach unten (oder umgekehrt) verlaufend, ist das einzige farbige Element des Blatts.
WANDEL ist das Wort, das uns aus dem Schwarz entgegenkommt. Es ist ebenfalls in Schwarz geschrieben, jeder Buchstabe für sich auf einem weißen Hintergrund. Fürwahr, diese Zeit fühlt sich an wie eine Zeit des Wandels.
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Das Kalenderblatt des Monats März bringt einen Spruch von Friedrich Nietzsche, eingebunden in die kalligrafische Kunst von Hans Neidhardt.
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Der Autor des Januarzitats, John Maynard Keynes, ist kein Unbekannter. Der 1883 geborene und 1946 gestorbene Brite ist v.a. durch seine Arbeiten zur Ökonomie und des nach ihm benannten Keynesianismus bekannt.
Durch den Urheber des Zitats betritt die Radikale Poesie mehr oder weniger unfreiwillig politisches Terrain. Es gibt zum einen kaum etwas Unpoetischeres als Politik. Andererseits läßt es sich in diesen Tagen kaum vermeiden, das Politische zumindest am Rande zu streifen. Aber sei’s drum.
Sinn ist nichts über das man stolpert, so wie die Antwort auf ein Rätsel oder der Preis bei einer Schnitzeljagd. Sinn ist etwas, das man selbst im Zentrum seines Lebens aufbaut.
Dies schreibt der amerikanische Schriftsteller John Gardner und gibt uns damit eine Antwort auf die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“. Diese Frage, so alltäglich und üblich sie auch sein mag, ist doch eine sehr merkwürdige Frage. Der Mensch ist das einzige Tier, das überhaupt in der Lage ist, diese Frage zu formulieren. Jeder Stein existiert fraglos in der Welt. Jedes Tier, ob Insekt, Fisch, Elefant oder Hund, lebt sein Leben ohne je nach dem Sinn zu fragen.
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Das Oktoberkalenderblatt bringt uns ein Zitat von Hermann Hesse. Es stammt aus dem Buch „Wanderung“. Der Insel Verlag schreibt in seiner Inhaltsangabe dazu: nach langem poetischen Verstummen durch sein Engagement in der Kriegsgefangenenfürsorge hat Hesse diesen Text auf seiner Wanderung ins Tessin 1917/18 verfasst.
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